Wir brauchen Bildung für alle Kinder von Anfang in guten Kindergärten, guten Horte und guten Grundschulen.

Mein Ziel sind Kinderbildungshäuser, in denen Kinder altersübergreifend und inklusiv von- und miteinander lernen. Der Besuch muss für alle Eltern kostenfrei sein, inklusive Mittagessen und Schulbedarf. Das wäre dann eine echte Chancengerechtigkeit für alle Kinder. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

Und darum setze ich jetzt mich in Sachsen dafür ein, dass Kindergärten nicht nur Betreuung anbieten, sondern kindgerechte Bildungsangebote schaffen. Die Elternbeiträge müssen nach und nach gesenkt werden. Unser Land muss die Kosten dafür übernehmen, um die Kommunen zu entlasten. Auch der Betreuungsschlüssel muss weiter gesenkt werden. Dank der SPD in Sachsen ist dieser bereits gesenkt worden auf 5 Kinder in der Krippe, 12 Kinder im Kindergarten und 20 Kinder im Hort. Mit diesen rein rechnerischen Werten ist der Alltag nur schwer zu bewältigen. Also müssen wir hier dranbleiben.

Im Bereich Hort und Grundschule ist Sachsen im bundesweiten Vergleich auf einem guten Niveau. Alle Grundschulen verfügen über einen Hort. Aber noch arbeiten beide Bereiche häufig neben- statt miteinander, zuweilen auch gegeneinander. Hier braucht es als Gesamtkonzept die echte Ganztagsschule, in der Schule und Hort personell und pädagogisch eng verzahnt, den Tag für die Kinder gestalten. Ein erster politischer Schritt wäre es, Anreize dafür zu schaffen, dass die Trägerschaft in einer Hand liegt und die pädagogische Gesamtverantwortung bei einem Leitungsteam aus Schul- und Hortleitung besteht. Die Kinder würden es uns danken, wenn am Vor- und Nachmittag die gleichen Regeln gelten würden und die Bezugspersonen auch ganztägig da wären.

Wie ich schon schrieb, es ist noch ein weiter Weg, bis wir überall in Sachsen die bestmöglichen Lern- und Lebensräume bieten können. Ich bin bereit, meine Ideen zum Wohle unserer Kinder in Taten umzusetzen, und ich freue mich darauf, nach dem 1. September damit anzufangen.